Auszüge aus der Broschüre „Frauen- und Kinderschutzhaus Hannover“
im Februar 2008 anlässlich des Fachforums „Wenn Väter Täter sind“ – Trennung, Scheidung, Umgangsrecht

Kinder, die ins Frauen- und Kinderschutzhaus kommen:
Wissen oft nicht, was mit ihnen passiert
Haben Angst
Sind verstört

  • Haben Schwierigkeiten in der Schule
  • Sind hyperaktiv und auffällig
  • Sind aggressiv
  • Ziehen sich zurück und verweigern jeglichen Kontakt
  • Leiden unter psychosomatischen Erkrankungen, wie z. B. Durchfall, Schlafstörungen, Kopfschmerzen etc.

Kinder, die im Frauen- und Kinderschutzhaus leben:

  • Fühlen sich angstfrei
  • Finden Spielkameraden
  • Öffnen sich und nehmen Kontakt auf
  • Erleben ihre Mutter ohne Ängste und in einer ganz anderen, selbstbewussten Rolle
  • Haben die Möglichkeit, über ihre Probleme zu sprechen
  • Werden ernst genommen, auch in ihrer Ambivalenz beiden Elternteilen gegenüber
  • Finden Aufmerksamkeit und parteiliche Vertretung ihrer Interessen

TeilnehmerInnen des Fachforums:

Rechtsanwältin Frau Gencay-Drews
Rechtsanwältin Frau Pinkenburg
Rechtsanwältin Frau Sandhas
Rechtsanwältin Frau Sehr
Verfahrenspflegerin Frau Nollenberg
Klaus Eggerding vom Männerbüro
Rechtsanwalt Herr Heskamp
Verfahrenspfleger Herr Prenzlow

Mitarbeiterinnen des Frauen- und Kinderschutzhauses:
Dorit Rexhausen, Heiderose Schweikart-Wesely, Manuela Thelen, Annette Leßner