Das Frauen- und Kinderschutzhaus in Hannover gibt es bereits seit 1978.

und aus

Tränen

wachsen

Blumen …

Entstehung des Frauen- und Kinderschutzhauses

Auf eine Initiative des Landesfrauenrates Niedersachsen, der sich in internen Diskussionen und Planungen mit der Problematik der innerfamiliären Männergewalt gegen Frauen beschäftigte, gründete sich im Jahr 1977 der Verein zum Schutz misshandelter Frauen und Kinder Niedersachsen e.V., der es sich zum Ziel setzte, ein Frauen- und Kinderschutzhaus in Hannover einzurichten. Sehr unterstützt wurde dieses Vorhaben durch den damaligen Präsidenten des Deutschen Kinderschutzbundes, Prof. Kurt Nitsch, der schon damals auf die dringend notwendige Fürsorge für die Kinder aus gewaltgeprägten Familien hinwies.

Am 1. Juni 1978 öffnete das Frauen- und Kinderschutzhaus seine Türen für Frauen mit und ohne Kinder, die von physischer und psychischer Gewalt betroffen sind. Seither haben mehr als 3.500 Frauen und etwa 2.500 Kinder hier Schutz und Beratung gefunden. Für viele Frauen war und ist das Frauen- und Kinderschutzhaus die einzige Möglichkeit, sich von einem gewalttätigen Partner zu befreien und mit den Kindern ein selbstbestimmtes Leben in körperlicher Unversehrtheit und Freiheit führen zu können.

Auch die Einführung des Gewaltschutzgesetzes zum 1.1.2002 hat den Strom der Frauen, die zu uns kommen, nicht versiegen lassen. Viele Frauen fühlen sich auch dann in der Wohnung nicht sicher, wenn diese ihnen zugewiesen ist, wie es das neue Gesetz nun ermöglicht. Sie kommen nach wie vor ins Frauen- und Kinderschutzhaus, zumal sie hier auch eine fachkompetente Beratung und Unterstützung in Anspruch nehmen können- dies gilt übrigens auch für von gewaltbetroffene Migrantinnen